Reifendruck-Rechner: Der richtige Luftdruck für dein Fahrrad
Wie viel bar gehören in deinen Fahrradreifen? Der Rechner nutzt die ADAC-Richtwerte und passt sie an Reifenbreite, dein Gewicht und E-Bike an.
Empfohlener Reifendruck
- Hinterrad–
- ADAC-Grundwert (75 kg)–
- Gewichtsfaktor–
Warum der richtige Luftdruck so wichtig ist
Zu wenig Luft macht das Rad schwerfällig und erhöht das Risiko für Durchschläge und Platten. Zu viel Luft macht es unkomfortabel und verschlechtert den Grip. Schmale Reifen brauchen mehr Druck als breite. Auf Asphalt darf es etwas mehr sein, auf Waldwegen und Schotter etwas weniger.
Ein dichter Schlauch verliert laut ADAC im Schnitt etwa 1 bar pro Monat. Prüfe den Druck deshalb regelmäßig mit einer Pumpe mit Manometer. Der Daumentest ist zu ungenau. Tubeless-Reifen kannst du mit etwas weniger Druck fahren.
Rechenschritte und Formeln
- Lies die Reifenbreite von der Reifenflanke ab (z. B. 42-622 = 42 mm breit, oder 2.3 Zoll beim MTB).
- Wähle den Radtyp und gib dein Körpergewicht ein.
- Der Rechner nimmt den ADAC-Wert und rechnet Gewicht und E-Bike-Zuschlag ein.
- Prüfe, ob der Wert zwischen Mindest- und Höchstdruck auf der Reifenflanke liegt. Die Herstellerangaben gehen immer vor.
Grundlage sind die Tabellenwerte des ADAC für einen Fahrer mit 75 kg (Vorderrad). Liegt deine Reifenbreite zwischen zwei Tabellenwerten, wird linear dazwischen gerechnet:
Pro Kilogramm über 75 kg steigt der Druck um 1 %. Bei E-Bikes kommen wegen Motor und Akku rund 10 % dazu:
Hinten liegt der Wert in den ADAC-Tabellen jeweils 0,2 bar höher:
- : Reifenbreite, : nächste Tabellenbreiten
- : Tabellendruck bei und
- : Körpergewicht in kg
Beispiel: Trekkingrad, 42 mm, 85 kg, E-Bike: Tabelle 40 mm = 4,0 bar, 50 mm = 3,0 bar, also bar. bar vorne, 4,8 bar hinten.